Was soll dabei raus kommen, wenn sich 5 Musiker regelmäßig freitags um 7 treffen, um gemeinsam Musik zu machen?

Bestenfalls gute, handgemachte Musik, die gemeinsam auf die Bühne und an den Gehörgang der Leute gebracht werden soll.

Die Duisburger Formation Five @ Seven hat sich genau das auf die Fahne geschrieben und um das Wörtchen Covermusik nicht noch weiter zu strapazieren, geht es vor allem darum, die Songs aus vier Jahrzehnten Musikgeschichte ein wenig vom Original weg zu bringen und ihnen eine eigene, persönliche Note zu geben.

Die Band:

Jenny:  Heißt eigentlich Jeanette, will aber nichts davon wissen. Nennt sich deshalb ersatzweise auch Netty. Jenny singt uns die rauhen Töne und klopft uns den Schellenkranz. Netty spielt auch mal im Proberaum ganz für sich ein bisschen Gitarre, aber Netty und Jenny wollen einfach nicht zusammen auf die Bühne. Egal, wir freuen uns über eine Frau am Mikro. Alles in allem: Duisburgs Antwort auf Bonny Tyler. Probt gerade an einer neuen Akustikversion von: My Bonny is over the Ocean.

Marco: Ist mit Jenny verheiratet aber auch in sein Drumset verliebt. Gibt bei uns den Takt an. Ob ihm das auch immer zu Hause gelingt, wissen wir nicht. Marcos Karriere als Rhythmus-Junkie war bereits im Säuglingsalter vorgezeichnet. Der Arzt attestierte ihm schon kurz nach der Geburt ein orthopädisch einwandfreies BECKEN und bei der Untersuchung der Gehörgänge zwei gesunde TROMMELFELLE. Zitat: „Dieses Kind muss Schlagzeuger werden.“

Dirk „McKraut“: Unser Mann an der Leadgitarre. Ist mal solo spielender Raucher und dann mal wieder rauchender Sologitarrist, raucht aber nie während des Solos. Dreht selber, ist aber nicht völlig abgedreht. Liebt seine STRATIvari über alles und bringt immer mal wieder ein paar ergreifend schöne Töne mit zur Probe. Wo er die zu Hause aufbewahrt ist weiterhin nicht bekannt. Fragt seine Mutter manchmal nach der Probe: Wer hat mein Lead so zerstört, Ma?

Peter: Versucht unter höchstem Einsatz von Geduld, den Gesang, die Gitarren, die Tasten und seine Bluesharp unter einen Hut zu kriegen. Manchmal geht ihm der Hut hoch, wenn es nicht gelingt. Sieht sich auch als Hüter der Texte und Töne und spätestens, wenn er seinen Bandkollegen mal seine Meinung geigt, bricht sein Talent als Multiinstrumentalist durch. Braucht für das Erkennen von Text und Harmonien eine spezielle Lesebrille, hat aber trotzdem nicht immer den Durchblick.

 

Reiner: Unser Mann für die unteren Frequenzen kommt aus Ratingen und hört auf den Namen Reiner. Und wir hören Ihn! Spätestens dann, wenn er seinen 4-Saiter ausgepackt hat, denn dann probt er durch, auch in der Pause. Also ein Mann mit viel Erfahrung am Tieftöner, mit Spielfreude und mit insgesamt 7 Bassgitarren unter dem heimischen Dach. Für jeden Wochentag eine. One@seven sozusagen. Reiner ist inzwischen gut bei uns angekommen. Reiner spielt gut, klingt gut. Alles gut. BASSta!